Öffnungszeiten

Wir haben unser Klaviergeschäft am Müggelseedamm 233

MontagSamstag nach Terminvereinbarung

unter Tel. 0172 – 30 15 466 für Sie geöffnet.

Flügel kaufen in Berlin im Klavierhaus Köpenick

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 Telefon:  0172 – 30 15 466

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Flügel kaufen in Berlin im Klavierhaus Köpenick

Flügel kaufen in Berlin im Klavierhaus Köpenick

 

Flügel kaufen in Berlin – das Klavierhaus Köpenick bietet Ihnen ein umfangreiches Sortiment an neuwertigen, gebrauchten und restaurierten Flügeln für jeden Anspruch.

Alle Flügel wurden in unserer Fachwerkstatt sorgfältig und umfassend werkstattüberholt oder komplett restauriert.

Die Instrumente können in unserer Ausstellung – oder auch in unserer KlavierWerkstatt – probegespielt werden, sind sofort lieferbar und werden mit Garantie verkauft.

In unser Rubrik:  Flügel mieten  finden Sie unser Flügel-Mietkaufangebot.

Weiterhin ist bei der unkomplizierte Kauf auf Raten bei uns möglich. Infos dazu:  Finanzierung – Ratenzahlung.

Wir haben von vielen unserer Instrumente Klangproben aufgenommen. Die jeweilige Klangprobe finden Sie, indem Sie ein bestimmtes Instrument auswählen bzw. anklicken.

Eine Übersicht aller unserer Klangproben finden Sie hier: Klangproben Youtube Klavierhaus Köpenick

Flügel kaufen in Berlin im Klavierhaus Köpenick: Sorgfältig werkstattüberholte und restaurierte Flügel zu günstigen Preisen – mit Garantie.

Flügel kaufen in Berlin im Klavierhaus Köpenick

 

Flügel kaufen in Berlin – das Klavierhaus Köpenick bietet Ihnen ein umfangreiches Sortiment an neuwertigen, gebrauchten und restaurierten Flügeln für jeden Anspruch.

Alle Flügel wurden in unserer Fachwerkstatt sorgfältig und umfassend werkstattüberholt oder komplett restauriert.

Die Instrumente können in unserer Ausstellung – oder auch in unserer KlavierWerkstatt – probegespielt werden, sind sofort lieferbar und werden mit Garantie verkauft.

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Weiterhin ist bei der unkomplizierte Kauf auf Raten bei uns möglich. Infos dazu:  Finanzierung – Ratenzahlung.

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Zu den Stutzflügeln

Stutzflügel

Hier finden Sie Flügel mit einer Länge 120 – 169 cm.

Zu den Salonflügeln

Salonflügel

Salon-, Studio-, Kammer- flügel. Länge 170 – 209 cm.

Zu den Halbkonzertflügeln

Halbkonzertflügel

Hier finden Sie Flügel mit einer Länge 210 – 239 cm.

Zu den Konzertflügeln

Konzertflügel

Hier finden Sie Flügel mit einer Länge 240 – 320 cm.

Zu den schwarzen Flügeln

Schwarze Flügel

Hier finden Sie unsere schwarzen Flügel.

Zu den weißen Flügeln

Weiße Flügel

Hier finden Sie weiße und cremefarbene Flügel.

Zu den holzfarbenen Flügeln

Holzfarbene Flügel

Hier finden Sie Flügel in verschiedenen Holzfarben.

Zu den Premium-Marken-Flügeln

PremiumMarkenFlügel

Flügel für höchste, professionelle Ansprüche.

Zu den günstigen Flügeln

Sehr günstige Flügel

Supergünstige Flügel (Preis unter 7.000,- €)

Zu den modernen Flügeln

Moderne Flügel

Flügel in moderner Bauart, hergestellt nach 1945.

Zu den klassischen Flügeln

Klassische Flügel

Flügel in klassischer Bauart, hergestellt vor 1945.

Zu den gebrauchten Flügeln

Gebrauchte Flügel

Hier finden Sie alle unsere gebrauchten Flügel.

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Stutzflügel

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Salonflügel

Salon-, Studio-, Kammer- flügel. Länge 170 – 209 cm.

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Wie funktioniert ein Flügel?

Der Flügel ist eine Bauform des Klaviers und steht frei im Raum.

Raste, Resonanzboden und Besaitung sind horizontal, also parallel zum Boden, angeordnet.
So strahlt der Klang vom Resonanzboden überwiegend nach unten und oben ab. Vom Fußboden wird der Klang reflektiert und verteilt, oben entweder vom geschlossenen Deckel gedämpft oder vom geöffneten Deckel gebündelt zur Seite hin abgestrahlt.

 Klavier und Flügel haben die wesentlichen Bauteile gemeinsam: Korpus mit Balkenkonstruktion, Verstrebungen und Rasten aus Holz, einem darauf geleimten Resonanzboden aus Holz, Stimmstock aus Holz, auf den Stimmstock geschraubte Gussplatte mit eingeschraubten Wirbeln aus Metall, an denen die Saiten aufgewickelt sind; Saiten aus Gussstahldraht; Mechanik, bestehend aus einem diffizilen Spielwerk von Tasten, Federn, Hämmern, Zungen, Stößeln und Dämpfern, die beim Tastendruck den Klang erzeugen, der Klaviatur von meist 88 Tasten und zwei oder drei Pedalen.

 Beim Flügel wird mit der Aufwärtsbewegung des hinteren Teils der Tastenwippe mittels Tastendruck der Hammer nach oben an die Saite geschleudert. Das Gewicht des Hammers ist direkt an der Taste spürbar und ermöglicht damit eine abgestufte Klanggestaltung. Durch die horizontale Besaitung wird das Zurückschnellen der Hämmer von der Saite durch die Schwerkraft unterstützt.
Die Repetitionsfähigkeit eines Flügels, also die Geschwindigkeit, mit der ein und derselbe Ton mehrfach hintereinander angeschlagen werden kann, ist daher stärker ausgeprägt als bei einem Klavier.

Ein im Jahre 1711 veröffentlichter Artikel berichtet über ein von dem italienischen Instrumentenbauer Bartolomeo Cristofori um 1709 gebautes Tasteninstrument und beschreibt detailliert dessen Mechanik.
Nach dieser Beschreibung konstruierte dann der deutsche Orgelbauer Gottfried Silbermann 1726 seinen ersten Hammerflügel.

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts waren die meisten Elemente sowohl beim Flügel als auch beim Klavier, entwickelt.
Einige wenige Neuerungen, vor allem die Kreuzbesaitung beim Flügel, besonders aber kontinuierliche Verfeinerungen und Verbesserungen bei Mechanik, Konstruktion und Herstellungsverfahren folgten noch.

Steinway & Sons ist wohl der weltweit bekannteste Hersteller von Klavieren und Flügeln. Jährlich produziert Steinway etwa 3000 Flügel und 600 Klaviere. Über ein Jahr dauert der Bau eines Steinway-Flügels – ohne die vorherige erforderliche Trocknungszeiten der verschiedenen Hölzer dazuzurechnen.

Ein Steinway-Flügel wird in Handarbeit aus rund 12.000 Einzelteilen zusammengesetzt. Trotz Verwendung stets gleicher Konstruktionspläne und Materialien gleicht kein Instrument dem anderen. Jeder Flügel zeichnet sich durch einen individuellen Klangcharakter aus. 2003 feierte Steinway & Sons in New York das 150-jährige Bestehen und 2005 feierte dann auch die Fabrikation in Hamburg ihr 125jähriges Bestehen.

Über Stutzflügel, Salonflügel, Halbkonzertflügel und Konzertflügel

Flügel gibt es in verschiedenen Längen von ca. 1,20 m bis knapp über 3,00 m. Für diese verschiedenen Flügelmodelle sind folgende Bezeichnungen gängig, ohne dass es hier eine verbindliche einheitliche Normung gibt: Flügel unter ca. 1,70 m werden als Stutzflügel, bis ca. 2,10 m als Salon-, Kammer-, oder Studioflügel, bis ca. 2,40 m als Halbkonzertflügel und schließlich Flügel ab ca. 2,40 m und größer als Konzertflügel bezeichnet.

Allerdings werden diese Bezeichnungen für Flügel bei den Herstellern unterschiedlich definiert. Bei einem Hersteller ist es noch ein Stutzflügel, bei einem anderen bereits ein Salonflügel oder auch ein Kammermusikflügel – obwohl nun heute sowohl \“Salon\“ als auch \“Kammer\“ kaum noch übliche Begriffe sind.

Stutzflügel

Die Bezeichnung Stutzflügel für einen kurzen Flügel stammt aus dem 19. Jahrhundert, als das Musizieren zunehmend auch im Bürgertum üblich wurde.

In den Schlössern der Adligen war genug Platz für bis zu 3 m lange Hammerflügel, in den kleineren Wohnräumen der Bürger nicht.
So wurden Instrumente einfach gekürzt oder eben gestutzt. Mit dieser Kürzung ging eine Änderung der Besaitung in der unteren Mittellage und im Bass einher, welche wesentliche Auswirkungen auf das Klangvolumen hat. Der erste Stutzflügel nach heutigem Größenverständnis wurde von der Ernst Kaps Klavierfabrik AG im Jahr 1865 gebaut: als komplette Neukonstruktion, also ohne einen längeren Flügel zu stutzen.

Das Klangvolumen eines Stutzflügels kann leicht auch mit einem größeren Klavier erreicht, wenn nicht gar übertroffen werden, je nach Klaviergröße und damit der Größe des Resonanzbodens. Stutzflügel haben jedoch immer den Vorteil ihrer flügelgemäßen feineren Spielart, die in aller Regel von Klavieren nicht erreicht werden kann.

Stutzflügel werden heute in der Regel mit Längen um 1,50 m gebaut. Und natürlich gibt es vereinzelt noch kürzere Exemplare. Deren im Bass schräg- bis quergedrehte Saitenanlage bei Längen bis herunter zu 1,28 m dann eher den Eigenschaften der Tafelklaviere ähnelt, die wegen ihrer konstruktiven und klanglichen Nachteile bereits Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts aufgegeben wurden.

Salonflügel

Ein Flügel ab ca. 1,70 m, also ein sogenannter Salonflügel, auch Kammer- oder Studioflügel genannt, bringt durch seine Größe die Vorzüge eines ausgewogenen Klangs voll zur Geltung. Insbesondere im Bassbereich, durch die längeren Basssaiten, ist das Klangvolumen voller als bei kleineren Flügeln. Der Salonflügel ist durch seine spieltechnischen und akustischen Eigenschaften das ideale Instrument für alle anspruchsvollen Klavierspieler und eignet sich für mittlere und größere Räume. So sind Salonflügel im Wohnbereich von anspruchsvolleren Klavierspielern, aber auch auf kleineren Bühnen und natürlich auch als privaten Übungsinstrumente von Pianisten, zu finden.

Halbkonzertflügel

Ein Flügel ab ca. 2,10 m – 2,40 m wird auch als Halbkonzertflügel bezeichnet. Durch seine Größe und damit seine große Saitenlänge wird ein voller und ausgewogener Klang, wie bei einem kleinen Konzertflügel, erzeugt. Der Halbkonzertflügel ist durch seine spieltechnischen und akustischen Eigenschaften das ideale Instrument für alle anspruchsvollen Klavierspieler, die den Klang einer Konzertsituation in mittleren und großen Räumen wünschen. Halbkonzertflügel sind insbesondere auf mittleren Bühnen, Kirchen, Musikschulen und als private Übungsinstrumente von Pianisten zu finden, die somit ihr Klavierspiel unter Bühnenverhältnissen üben können.

Konzertflügel

Die Größe eines Flügels entscheidet nicht nur über das Klangvolumen, sondern auch über die Reinheit der Bässe, denn kurze Basssaiten erzeugen immer einen diffusen Klang. Bei sehr kurzen Saiten kann der Basston fast undefiniert erscheinen und ist schwer stimmbar. Daher eignen sich für hochwertige Aufnahmen auf Tonträgern eigentlich nur Konzertflügel. Ein typischer Konzertflügel ist etwa 2,70 m bis 2,85 m lang. Zum Beispiel misst der Steinway D etwa 2,74 m. Vereinzelt gibt es auch noch etwas größere Konzertflügel, so ist das Flügelmodell Imperial von Bösendorfer 2,90 m lang, und der italienische Klavierbauer Fazioli baut seinen \“Fazioli F308\“ in einer Länge von 3,08 m. Angesichts der hohen Spannungen der Stahlsaiten bei ca. drei Metern ist jedoch eine technische Grenze der heute verfügbaren Materialien erreicht.

Das typische Gewicht von Konzertflügeln liegt bei ca. 550 bis 600 kg. Der leichteste der heutigen Konzertflügel ist der Steinway D-274 mit einem Gewicht von ca. 480 kg. Konzertflügel müssen sich in Klavierkonzerten in sehr großen Sälen gegen ein Orchester behaupten können. Die heutige Standardgröße der Konzertflügel wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts zum Beschallen von Hallen ausgelegt, etwa für die Carnegie Hall, die ca. 3.000 Zuhörer fasst.

Heute werden in noch größeren Hallen – z.B. in der Royal Albert Hall in London mit 8.000 Zuhörern – Klavierkonzerte ohne elektronische Verstärkung gegeben.

Insbesondere findet man Konzertflügel natürlich weltweit auf großen Konzertbühnen. Gerne werden Konzertflügel aber auch in der  Musiktherapie eingesetzt aufgrund ihrer nicht nur akustisch, sondern auch körperlich erlebbaren, kraftvollen Klangerzeugung..

Konzertflügel sind in ihrer Normaleinstellung aufgrund ihrer maximalen Lautstärke weniger gut geeignet für das private Wohnumfeld.

 

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Wie funktioniert ein Flügel?

Der Flügel ist eine Bauform des Klaviers und steht frei im Raum.

Raste, Resonanzboden und Besaitung sind horizontal, also parallel zum Boden, angeordnet.
So strahlt der Klang vom Resonanzboden überwiegend nach unten und oben ab. Vom Fußboden wird der Klang reflektiert und verteilt, oben entweder vom geschlossenen Deckel gedämpft oder vom geöffneten Deckel gebündelt zur Seite hin abgestrahlt.

 Klavier und Flügel haben die wesentlichen Bauteile gemeinsam: Korpus mit Balkenkonstruktion, Verstrebungen und Rasten aus Holz, einem darauf geleimten Resonanzboden aus Holz, Stimmstock aus Holz, auf den Stimmstock geschraubte Gussplatte mit eingeschraubten Wirbeln aus Metall, an denen die Saiten aufgewickelt sind; Saiten aus Gussstahldraht; Mechanik, bestehend aus einem diffizilen Spielwerk von Tasten, Federn, Hämmern, Zungen, Stößeln und Dämpfern, die beim Tastendruck den Klang erzeugen, der Klaviatur von meist 88 Tasten und zwei oder drei Pedalen.

 Beim Flügel wird mit der Aufwärtsbewegung des hinteren Teils der Tastenwippe mittels Tastendruck der Hammer nach oben an die Saite geschleudert. Das Gewicht des Hammers ist direkt an der Taste spürbar und ermöglicht damit eine abgestufte Klanggestaltung. Durch die horizontale Besaitung wird das Zurückschnellen der Hämmer von der Saite durch die Schwerkraft unterstützt.
Die Repetitionsfähigkeit eines Flügels, also die Geschwindigkeit, mit der ein und derselbe Ton mehrfach hintereinander angeschlagen werden kann, ist daher stärker ausgeprägt als bei einem Klavier.

Ein im Jahre 1711 veröffentlichter Artikel berichtet über ein von dem italienischen Instrumentenbauer Bartolomeo Cristofori um 1709 gebautes Tasteninstrument und beschreibt detailliert dessen Mechanik.
Nach dieser Beschreibung konstruierte dann der deutsche Orgelbauer Gottfried Silbermann 1726 seinen ersten Hammerflügel.

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts waren die meisten Elemente sowohl beim Flügel als auch beim Klavier, entwickelt.
Einige wenige Neuerungen, vor allem die Kreuzbesaitung beim Flügel, besonders aber kontinuierliche Verfeinerungen und Verbesserungen bei Mechanik, Konstruktion und Herstellungsverfahren folgten noch.

Steinway & Sons ist wohl der weltweit bekannteste Hersteller von Klavieren und Flügeln. Jährlich produziert Steinway etwa 3000 Flügel und 600 Klaviere. Über ein Jahr dauert der Bau eines Steinway-Flügels – ohne die vorherige erforderliche Trocknungszeiten der verschiedenen Hölzer dazuzurechnen.

Ein Steinway-Flügel wird in Handarbeit aus rund 12.000 Einzelteilen zusammengesetzt. Trotz Verwendung stets gleicher Konstruktionspläne und Materialien gleicht kein Instrument dem anderen. Jeder Flügel zeichnet sich durch einen individuellen Klangcharakter aus. 2003 feierte Steinway & Sons in New York das 150-jährige Bestehen und 2005 feierte dann auch die Fabrikation in Hamburg ihr 125jähriges Bestehen.

Über Stutzflügel, Salonflügel, Halbkonzertflügel und Konzertflügel

Flügel gibt es in verschiedenen Längen von ca. 1,20 m bis knapp über 3,00 m. Für diese verschiedenen Flügelmodelle sind folgende Bezeichnungen gängig, ohne dass es hier eine verbindliche einheitliche Normung gibt: Flügel unter ca. 1,70 m werden als Stutzflügel, bis ca. 2,10 m als Salon-, Kammer-, oder Studioflügel, bis ca. 2,40 m als Halbkonzertflügel und schließlich Flügel ab ca. 2,40 m und größer als Konzertflügel bezeichnet.

Allerdings werden diese Bezeichnungen für Flügel bei den Herstellern unterschiedlich definiert. Bei einem Hersteller ist es noch ein Stutzflügel, bei einem anderen bereits ein Salonflügel oder auch ein Kammermusikflügel – obwohl nun heute sowohl \“Salon\“ als auch \“Kammer\“ kaum noch übliche Begriffe sind.

Stutzflügel

Die Bezeichnung Stutzflügel für einen kurzen Flügel stammt aus dem 19. Jahrhundert, als das Musizieren zunehmend auch im Bürgertum üblich wurde.

In den Schlössern der Adligen war genug Platz für bis zu 3 m lange Hammerflügel, in den kleineren Wohnräumen der Bürger nicht.
So wurden Instrumente einfach gekürzt oder eben gestutzt. Mit dieser Kürzung ging eine Änderung der Besaitung in der unteren Mittellage und im Bass einher, welche wesentliche Auswirkungen auf das Klangvolumen hat. Der erste Stutzflügel nach heutigem Größenverständnis wurde von der Ernst Kaps Klavierfabrik AG im Jahr 1865 gebaut: als komplette Neukonstruktion, also ohne einen längeren Flügel zu stutzen.

Das Klangvolumen eines Stutzflügels kann leicht auch mit einem größeren Klavier erreicht, wenn nicht gar übertroffen werden, je nach Klaviergröße und damit der Größe des Resonanzbodens. Stutzflügel haben jedoch immer den Vorteil ihrer flügelgemäßen feineren Spielart, die in aller Regel von Klavieren nicht erreicht werden kann.

Stutzflügel werden heute in der Regel mit Längen um 1,50 m gebaut. Und natürlich gibt es vereinzelt noch kürzere Exemplare. Deren im Bass schräg- bis quergedrehte Saitenanlage bei Längen bis herunter zu 1,28 m dann eher den Eigenschaften der Tafelklaviere ähnelt, die wegen ihrer konstruktiven und klanglichen Nachteile bereits Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts aufgegeben wurden.

Salonflügel

Ein Flügel ab ca. 1,70 m, also ein sogenannter Salonflügel, auch Kammer- oder Studioflügel genannt, bringt durch seine Größe die Vorzüge eines ausgewogenen Klangs voll zur Geltung. Insbesondere im Bassbereich, durch die längeren Basssaiten, ist das Klangvolumen voller als bei kleineren Flügeln. Der Salonflügel ist durch seine spieltechnischen und akustischen Eigenschaften das ideale Instrument für alle anspruchsvollen Klavierspieler und eignet sich für mittlere und größere Räume. So sind Salonflügel im Wohnbereich von anspruchsvolleren Klavierspielern, aber auch auf kleineren Bühnen und natürlich auch als privaten Übungsinstrumente von Pianisten, zu finden.

Halbkonzertflügel

Ein Flügel ab ca. 2,10 m – 2,40 m wird auch als Halbkonzertflügel bezeichnet. Durch seine Größe und damit seine große Saitenlänge wird ein voller und ausgewogener Klang, wie bei einem kleinen Konzertflügel, erzeugt. Der Halbkonzertflügel ist durch seine spieltechnischen und akustischen Eigenschaften das ideale Instrument für alle anspruchsvollen Klavierspieler, die den Klang einer Konzertsituation in mittleren und großen Räumen wünschen. Halbkonzertflügel sind insbesondere auf mittleren Bühnen, Kirchen, Musikschulen und als private Übungsinstrumente von Pianisten zu finden, die somit ihr Klavierspiel unter Bühnenverhältnissen üben können.

Konzertflügel

Die Größe eines Flügels entscheidet nicht nur über das Klangvolumen, sondern auch über die Reinheit der Bässe, denn kurze Basssaiten erzeugen immer einen diffusen Klang. Bei sehr kurzen Saiten kann der Basston fast undefiniert erscheinen und ist schwer stimmbar. Daher eignen sich für hochwertige Aufnahmen auf Tonträgern eigentlich nur Konzertflügel. Ein typischer Konzertflügel ist etwa 2,70 m bis 2,85 m lang. Zum Beispiel misst der Steinway D etwa 2,74 m. Vereinzelt gibt es auch noch etwas größere Konzertflügel, so ist das Flügelmodell Imperial von Bösendorfer 2,90 m lang, und der italienische Klavierbauer Fazioli baut seinen \“Fazioli F308\“ in einer Länge von 3,08 m. Angesichts der hohen Spannungen der Stahlsaiten bei ca. drei Metern ist jedoch eine technische Grenze der heute verfügbaren Materialien erreicht.

Das typische Gewicht von Konzertflügeln liegt bei ca. 550 bis 600 kg. Der leichteste der heutigen Konzertflügel ist der Steinway D-274 mit einem Gewicht von ca. 480 kg. Konzertflügel müssen sich in Klavierkonzerten in sehr großen Sälen gegen ein Orchester behaupten können. Die heutige Standardgröße der Konzertflügel wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts zum Beschallen von Hallen ausgelegt, etwa für die Carnegie Hall, die ca. 3.000 Zuhörer fasst.

Heute werden in noch größeren Hallen – z.B. in der Royal Albert Hall in London mit 8.000 Zuhörern – Klavierkonzerte ohne elektronische Verstärkung gegeben.

Insbesondere findet man Konzertflügel natürlich weltweit auf großen Konzertbühnen. Gerne werden Konzertflügel aber auch in der  Musiktherapie eingesetzt aufgrund ihrer nicht nur akustisch, sondern auch körperlich erlebbaren, kraftvollen Klangerzeugung..

Konzertflügel sind in ihrer Normaleinstellung aufgrund ihrer maximalen Lautstärke weniger gut geeignet für das private Wohnumfeld.

 

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